Einsätze der DLRG Georgsmarienhütte

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Einsatz Person/en im Fahrzeug (Mo 25.04.2011)
Technische Hilfeleistung mit Personengefährdung

Einsatzart:Person/en im Fahrzeug
Einsatztyp:SEG-Einsatz
Einsatztag:25.04.2011 - 25.04.2011
Alarmierung:Alarmierung durch Leitstelle
am 25.04.2011 um 13:36 Uhr.
Einsatzkräfte
Einsatzende:25.04.2011 um 17:00 Uhr
Einsatzort:Heidesee Bad Laer, Glandorfer Str., 49196 Bad Laer
Einsatzauftrag:
Einsatzgrund:

Kurzbericht:

eingesetzte Einsatzkräfte:

  • DLRG SEG 9 (ELW der DLRG Dissen, ELW und GW-W der DLRG GMHütte)
  • FF Bad Laer
  • Polizei
  • Rettungsdienst Bad Laer
  • ELW2 des Landkreis Osnabrück, in Bereitstellung an der FTZ
​Die Einsatzkräfte der DLRG Schnell-Einsatz-Gruppe 9 - „Wasserrettung“ wurden am 25. April 2011 um 13:36 Uhr mit der Meldung: „Technische Hilfeleistung mit Personengefährdung, Radlader liegt Kopfüber im Wasser“ über die Funkmeldeempfänger alarmiert. Dazu wurde die Freiwillige Feuerwehr Bad Laer, der Rettungsdienst und die Polizei zur Einsatzstelle an den Heidesee in Bad Laer gerufen.
Nach wenigen Minuten konnte der Einsatzleitwagen der Ortsgruppe Georgsmarienhütte mit vier Einsatztauchern und drei weiteren Helfern besetzt Ausfahrt melden. An der Einsatzstelle bot sich den Einsatzkräften ein schwieriges Bild: Ein 15t schwerer Hanomag-Radlader lag Kopfüber an der steilen Böschung im etwa drei Meter tiefen Wasser. Nach der ersten Erkundung durch einen Trupp im Schlauchboot wurde der absturzgefährdete Radlader durch die Rüstwagenbesatzung der Feuerwehr Bad Laer mit einem Mehrzweckzug gesichert.
Seitens der DLRG wurde die „Abschnittsleitung Wasserrettung“ aufgebaut, parallel dazu ein Taucheinsatz des ersten Einsatztauchers zur Menschenrettung vorbereitet. Der Taucheinsatz wurde sofort nach Sicherung des Radladers begonnen.
Nach gründlicher Suche des Tauchers im undurchsichtigen Wasser im und um den Radlader herum konnte gemeldet werden, dass sich keine Personen in unmittelbarer Nähe befinden. Zur weiteren Suche im Umkreis von etwa 30m um die Einsatzstelle wurden zwei Rettungshunde der DLRG und weitere vier Einsatztaucher im, an dieser Stelle etwa 15m tiefen Gewässer, eingesetzt. Ein großes Problem bei der Suche bereitete den Tauchern neben der sehr schlechten Sichtweite die Grundbeschaffenheit des Gewässers. Im Suchbereich konnte keine Person gefunden werden, daher wurde der Einsatz für die Taucher nach etwa zwei Stunden beendet.