Einsätze der DLRG Georgsmarienhütte

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Einsatz Eisunfall (Sa 30.01.2010)
Einsatz DLRG Süd

Einsatzart:Eisunfall
Einsatztyp:SEG-Einsatz
Einsatztag:30.01.2010 - 30.01.2010
Alarmierung:Alarmierung durch Leitstelle
am 30.01.2010 um 05:23 Uhr.
Einsatzkräfte
Einsatzende:30.01.2010 um 08:00 Uhr
Einsatzort:Iburger Straße, Hagen a.T.W.
Einsatzauftrag:
Einsatzgrund:

Kurzbericht:

eingesetzte Einsatzkräfte:

  • Freiwillige Feuerwehr Hagen a.T.W.
  • Berufsfeuerwehr Osnabrück mit AB Betreuung
  • Polizei
  • DRK-Rettungsdienst
  • DRK SEG 6
  • DLRG Georgsmarienhütte mit ELW und GW-W
  • DLRG Wasserortungshund
  • DLRG Osnabrück mit MZF
  • DLRG Dissen mit GW-W
Stärke der DLRG-Einheiten: 1/4/19/24

Am Samstag den 30. Januar 2010 wurden die Einheiten DLRG (SEG 9), DRK (SEG 6) und Feuerwehr Hagen um 05:23 Uhr zu einem Kleingewässer an der Iburger Straße in Hagen am Teutoburger Wald alarmiert. Laut Meldung eines, bereits durch den Rettungsdienst versorgten, Ersthelfers sollte eine Person im Eis eingebrochen und versunken sein.
An der Einsatzstelle wurde eine sofortige Suche von der ersteintreffenden Feuerwehr Hagen durch mit Leinen und Steckleiterteilen gesicherte Feuerwehrangehörige auf dem Eis durchgeführt und die Einsatzstelle ausgeleuchtet. Der Abschnittsleiter der DLRG nahm die Suche, nach Absprache mit dem Einsatzleiter, durch mit Überlebens- und Trockentauchanzügen ausgerüstete Einsatztaucher, im maximal Brusttiefen Eiswasser auf. Zum Absuchen des Gewässergrundes wurde ein Teil der Eisdecke mit einer Feuerwehraxt geöffnet. Durch eine leichte Strömung im Gewässer musste auch ein Teil mit etwas festerer Eisdecke durch einen Taucher, ausgerüstet mit einer Vollschutzausrüstung, unter der Eisdecke kontrolliert werden. Hier zeigte sich wieder das Fehlen eines dringend benötigten Tauchertelefons für die Einheiten der DLRG. Zur Sicherung stand neben einem voll ausgerüsteten Reservetaucher ein Helfer mit Einsatzbereiter Eisrettungssäge bereit um das Eis Notfalls zu öffnen. Das Gelände um das Gewässer wurde durch einen Ortungsteam der DLRG mit Mantrailer - Hund und durch Feuerwehrangehörige mittels Wärmebildkamera ohne Erfolg abgesucht. Der Einsatz wurde aufgrund neuer Erkenntnisse der Polizei im einvernehmen aller Beteiligten gegen 07:30 Uhr ohne Ergebnis abgebrochen.
Zur Versorgung der Helfer nach dem Einsatz bei Temperaturen um -4°C wurde die Berufsfeuerwehr Osnabrück mit dem Abrollbehälter Betreuung und die SEG 6 des Landkreises Osnabrück zur Einsatzstelle alarmiert.   
Es wird nochmals darauf hingewiesen, dass das Betreten der Eisflächen Lebensgefährlich ist!

Weitere Informationen
Den Einsatzbericht (mit einigen Bildern) der Feuerwehr Hagen finden Sie auf der Internetseite der Kreisfeuerwehr Osnabrück.