Schnelle-Einsatz-Gruppe (SEG) - 9

Organisation und Struktur

Im Landkreis Osnabrück gibt es verschiedene Einheiten für die Wasserrettung. Im Bereich der DLRG sind diese Wasserrettungseinheiten in die Bereiche Nord und Süd aufgeteilt.

Die Ortsgruppe Georgsmarienhütte bildet zusammen mit der Ortsgruppe Dissen den südlichen Teil der SEG 9 - Wasserrettung im Landkreis Osnabrück - Umgangssprachlich also "SEG Süd".

Wann, wofür und wo?

Eine so genannte "Alarm- und Ausrückeordnung" (AAO) regelt, wann und in welcher Form Einheiten in der Gefahrenabwehr eingesetzt werden. Für Stadt und Landkreis Osnabrück gibt es für die Wasserrettung die gemeinsame AAO Wasser-/Eisrettung und Bergung vom 11. Mai 2005.

Es wird hierbei grundsätzlich in die Einsatzbereiche Menschenrettung und Sachbergung unterteilt.

Anhand verschiedener Kriterien wie Einsatzort, Auftrag und zu erwartenden Einsatzdauer (Vgl. AAO) werden von der Feuerwehr- und Rettungsleitstelle dann die entsprechenden Einheiten alarmiert. Die SEG Süd ist hierbei primär für folgende Städte und Gemeinden zuständig: Stadt Georgsmarienhütte, Gemeinde Bissendorf, Stadt Melle, Gemeinde Hagen, Gemeinde Hasbergen, Gemeinde Hilter, Stadt Bad Iburg, Stadt Dissen, Gemeinde Bad Rothenfelde, Gemeinde Bad Laer und Gemeinde Glandorf. Die DLRG rückt dabei immer nur ergänzend zur jeweils zuständigen Feuerwehr aus und bildet den Einsatzabschnitt Wasserrettung. Bei jedem Einsatz werden zusätzlich nach Bedarf andere Einheiten nachalarmiert. So kommt es vor, dass die DLRG Süd im Einsatzfall auch z.B. in der Stadt Osnabrück tätig wird.

Mannschaft und Gerät

Die Ortsgruppe Georgsmarienhütte entsendet im Einsatzfall den Gerätewagen Wasserrettung (Pelikan Osnabrück 76-58-92) und das Mehrzweckfahrzeug (Pelikan Osnabrück 76-11-92).

Personell liegt der Schwerpunkt der Ortsgruppe im Bereich des Taucheinsatzes und der Einsatzführung. So stellt die Ortsgruppe für die SEG Süd zur Zeit mehrere Einsatztaucher und drei Taucheinsatzführer sowie das entsprechende Hilfspersonal (insb. Signalmänner).