Kurzbericht:
eingesetzte Einsatzkräfte:
- Christoph Westfalen
- Christoph Europa 2
- DLRG Dissen (MZF)
- DLRG Georgsmarienhütte (ELW1 mit Boot, GW-Wasserrettung, zwei Wasserortungshunde)
- Feuerwehr Bad Laer
- Feuerwehrtaucher Rheine
- Notfallseelsorger
- Polizei
- Rettungsdienst Bad Laer / Glandorf
Insgesamt waren 19 DLRG Kräfte vor Ort, davon acht Einsatztaucher.
Am Sonntag den, 28. Juni 2009 wurde um 11:26 Uhr für die Einheiten der DLRG Osnabrück Süd von der Feuerwehr- und Rettungsleitstelle Landkreis Osnabrück Alarm ausgelöst. Die erste Meldung lautete: "Person im Heidesee Bad Laer ertrunken".
Sofort rückten die Fahrzeuge Pelikan Brückland 72/64 (ELW 1) mit Motorrettungsboot, Pelikan Brückland 72/49 (GWW) und Pelikan Brückland 58/64 (MZF) der SEG – 9 zur Einsatzstelle aus. Weiter wurden die Feuerwehrtaucher aus Rheine mittels RTH, die Feuerwehr Bad Laer und der Rettungsdienst zur Einsatzstelle entsandt.
Als glücklicher Umstand erwies es sich, dass zwei erfahrene Taucher der DLRG Ortsgruppe Georgsmarienhütte zu diesem Zeitpunkt am Heidesee zur Ausbildung anwesend waren und somit sofort mit Unterstützung der ersteintreffenden Feuerwehr mit einer strukturierten Personensuche beginnen konnten.
Unmittelbar nachdem die weiteren DLRG- und Feuerwehrtaucher an der Einsatzstelle eintrafen, konnte die gesuchte Person nach insgesamt etwa 12 Minuten Suche von den DLRG - Tauchern gefunden und an Land gebracht werden. Sofort wurde die Reanimation durch den Notarzt und mehreren Rettungsassistenten von Rettungsdienst, DLRG und Feuerwehr eingeleitet.
Der 33-jährige Patient verstarb trotz intensiver Bemühungen kurze Zeit später an der Einsatzstelle.
Im weiteren Verlauf wurden die Angehörigen durch eine Notfallseelsorgerin der DLRG Georgsmarienhütte und den Notfallseelsorger des Landkreises Osnabrück betreut.